Forschungszulagengesetz

Forschungszulagengesetz

Am 14.12.2019 wurde das Forschungszulagengesetz zur Förderung von Forschung und Entwicklung verabschiedet und trat zum 1. Januar 2020 in Kraft. Zwischenzeitlich wurde coronabedingt die Bemessungsgrenze für die Jahre 2020 – 2025 auf 4 Millionen € jährlich erhöht. Hiervon sind 25% pro Unternehmen förderfähig. Es soll insbesondere die industrielle Forschung gefördert werden durch steuerliche Berücksichtigung der Personalaufwendungen. Das Forschungsvorhaben kann innerhalb einer Kooperationsvereinbarung durchgeführt werden. In diesem Fall sind alle Kooperationspartner berechtigt, einen eigenen Förderungsantrag zu stellen. Das Forschungsvorhaben darf erst ab 2020 gestartet werden. Zuerst muss das zu fördernde Unternehmen einen Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung stellen, mit der das Vorhaben als förderfähige Forschung eingestuft wird. Die Verrechnung erfolgt dann mit dem Steueraufkommen des Folgejahres. Übersteigt der Förderbetrag die Steuerschuld, kommt es zu einer (Rest)-Auszahlung der Fördersumme.

Henrikat

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