Die Vorgehensweise bei der Beurteilung von Geruchsbelästigungen unterscheidet sich grundlegend von der anderer Immissionen. Die Beeinträchtigung durch Gerüche ist unter anderem abhängig von der Immissionskonzentration, der Geruchsqualität (es riecht nach …), der Geruchsintensität, der Hedonik (angenehm, neutral oder unangenehm), zirkadianer Rhythmen (Tages- oder Jahreszeit) und der Nutzung des beeinträchtigten Gebietes. Die Ermittlung der Geruchsbelästigung setzt sich zusammen aus Ausbreitungsberechnungen,  Beurteilung durch Anwohnerbefragung, Rasterbegehung durch speziell geschulte Probanden und Olfaktometrie.

Grundsätzlich ist vor einer Immissionsbeurteilung zu prüfen, ob die nach dem Stand der Technik gegebenen Möglichkeiten zur Verminderung der Emissionen ausgeschöpft sind (vgl. Nr. 5 TA Luft) und die Ableitung der Restemissionen den Anforderungen der Nr. 5.5 TA Luft entspricht.

Henrikat GmbH berät den Kunden bei der Auswahl geeigneter Verfahren zur Emissionsminderung und/oder parallel zur Geruchsminderung. Es kommen thermische, thermisch-katalytische, biologische und/oder physikalische Verfahren zur Anwendung. Entscheidend für die Auswahl sind die Geruchskomponenten hinsichtlich ihrer chemischen Struktur sowie Prozessparameter der Abluft.